Was Linktausch bedeutet
Ein gegenseitiger Link kann sich natürlich ergeben, wenn zwei relevante Inhalte dieselbe Zielgruppe wirklich weiterbringen. Entscheidend sind Zweck und Umfang: Die Spam-Richtlinien von Google nennen ausdrücklich übermäßige Linktausch-Aktionen und andere Vereinbarungen, die Rankings manipulieren sollen. Thematische Nähe allein macht ein Schema noch nicht zu einer redaktionellen Empfehlung.
Entscheidungsregel und Belege
Setzen Sie ausgehende Links, wenn sie dem Leser helfen. Akzeptieren Sie eine gegenseitige Nennung nur, wenn jedes Ziel für sich genommen eine Verlinkung verdient. Lehnen Sie Pakete, Vorlagen und Quoten für gegenseitige Links ab, die vor allem Ranking-Signale erzeugen sollen.
Praktischer Ablauf
- Legen Sie fest, bei welcher Aufgabe des Lesers der ausgehende Link hilft.
- Prüfen Sie das Ziel auf Relevanz, transparente Eigentümerschaft und aktuellen Nutzen.
- Verwenden Sie einen beschreibenden Ankertext, der zum Zweck des Ziels passt.
- Dokumentieren Sie jede kommerzielle Beziehung und setzen Sie das erforderliche Link-Attribut.
- Prüfen Sie externe Links regelmäßig und entfernen Sie die, die Lesern nicht mehr helfen.
Prüfung und häufige Fehler
Der Prüfvermerk sollte den redaktionellen Grund für den Link und eventuelle Beziehungen erklären. Eine Autoritätskennzahl allein taugt nicht als Entscheidung über die Unbedenklichkeit.